Kampf der Wetterhähne
Private Unternehmen machen dem Staat das Wettermonopol streitig
Nach der Flutkatastrophe hat sich der Streit zwischen Jörg Kachelmann und dem Deutschen Wetterdienst (DWD) verschärft. Hinter dem Disput stecken handfeste wirtschaftliche Interessen. Private Anbieter müssen dem DWD für teures Geld Rohdaten abkaufen - obwohl die Behörde mit öffentlichen Mitteln finanziert wird. Zugleich macht der DWD den Privaten auf dem Medienmarkt Konkurrenz. Jörg Kachelmann fordert jetzt freien Zugang zu den Messdaten der Behörde und will die besseren Prognosen bieten. [Die Zeit]

